Aktueller Einhand Twitterer Status

Samstag 28. Februar 2009 von ymo

Am Montag dem 23. Februar konnte ich wieder vom Spital nachhause. Den Rest der Woche hatte ich täglich Physiotherapie, welche auch nächste Woche wieder im selben Rhythmus weitergeführt wird. So langsam wird es mit der Beweglichkeit auch besser und leichtgängiger. Ich hoffe allerdings schwer, dass noch einiges drin liegen wird. Im Moment ist mit den Unterarm nur eine leichte selbstständige Drehung möglich. Beim Strecken des Armes fehlen noch circa 5°, während es beim Beugen circa 90° sind. Zum einen hoffe ich, dass sich möglichst schnell wieder uneingeschränkt an einen PC arbeiten kann, zum anderen würde es mich freuen, wenn ich mich wieder mit der rechten Hand rasieren oder die Zähne putzen könnte. Viele Einschränkungen werden einem erster richtig bewusst, wenn man sie hat. Es sind die kleinen Dinge, die wieder Freude machen, wenn sie wieder funktionieren. Was mir im Moment am meisten zu schaffen macht, ist der Umstand, dass die rechte Hand ziemlich anschwillt, wenn ich es mit dem Arbeiten übertreibe. Nichtsdestotrotz sehe ich weiterhin positiv in die Zukunft.

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Wie ich zum Einhand Twitterer wurde

Donnerstag 19. Februar 2009 von ymo

Es war am 11.1.2009. Der Nebel lag dick über Wetzikon. Da es danach aussah, dass ein paar Dutzend Meter höher die Sonne durch den Nebel brechen würde, beschloss ich mit dem Bus nach Bäretswil zu fahren. Von dort wollte ich durch das Kemptner Tobel nach Wetzikon absteigen. Circa 200 m unterhalb der Kläranlage rutschte ich auf dem Eis bedeckten Wanderweg aus und viel auf den rechten Ellbogen. Sofort spürte ich, dass irgendetwas mit dem rechten Arm nicht mehr in Ordnung war. Ich konnte den Unterarm nicht mehr heben. Ich rief mit dem Handy meiner Frau an, damit sie mich in Bäretswil abholen kommt. Von der Unfallstelle aus, schloss ich mich einem anderen Spaziergänger an und ging wieder rauf nach Bäretswil. Am vereinbarten Treffpunkt angekommen, kam bereits meine Frau mit dem Auto an. Sie fuhr mich direkt in das Spital Wetzikon.

Nach dem Ausfüllen der benötigten Formulare, wurde ich in eine Koje der Notaufnahme geführt. Der untersuchende Arzt stellte ziemlich schnell fest, dass der Unterarm unter dem Ellbogen gebrochen war. Die Röntgenbilder bestätigten dann, dass es sich um einen komplizierten Bruch handelte. Da ich mir einen unfallträchtigen Tag ausgesucht hatte, musste ich mich bis am Abend gedulden, bis ein Operationssaal frei wurde.

Um circa 19:30 Uhr bekam ich eine Vollnarkose verpasst. Ich erwachte um 2:00 Uhr morgens wieder auf der Station und konnte trotz Medikamenten nicht mehr weiter schlafen. Der Grund war das Schnarchen des Herrn, der sich am Tag davor darüber ausgelassen hatte, dass ein Zimmer Genosse die ganze Nacht am Schnarchen sei. Am anderen Morgen telefonierte ich mit dem Geschäft. Wie sich herausstellte, waren wir seit dem 1. Januar diesen Jahres mit einem Privat Zusatz für Unfall abgedeckt. Dies ermöglichte es mir, gleichen Tages in ein Einzelzimmer der privaten Abteilung zu wechseln. Ich war ziemlich froh darüber, da ich noch einen zweiten Eingriff über mich ergehen lassen musste. Am ersten Tag konnte nicht komplett operiert werden, da der Arm dazwischen erst abschwellen musste, um sicherzustellen dass die Nervenbahnen bei der Operation nicht verletzt werden. Das hieß für mich, dass ich mich eine Woche gedulden musste, bis der Arm so weit abgeschwollen war, dass der Arm nochmals operiert werden konnte. In der Nacht vor dem Eingriff bekam ich noch Fieber. Trotzdem wurde die zweite Operation durchgeführt und ich wurde 16 Tage nach dem Unfall wieder aus dem Spital entlassen. Wie das in meinem Arm aussah, seht Ihr in diesen Bildern.

Wieder zuhause, hatte ich das Gefühl dass es jeden Tag ein bisschen aufwärts geht. Ich besuchte dreimal die Woche die Physiotherapie. Nach zwei Wochen wurde der Arm nochmals geröntgt und ein CT erstellt. Bei der anschließenden Kontrolluntersuchung stellte sich heraus, dass das schiefe Gelenksköpfchen nun doch zum Problem geworden war. Es musste mit einem Dritten Eingriff gerade gerichtet werden und mit einer Platte stabilisiert werden. Nur so war gewährleistet, dass ich den Unterarm wieder würde drehen können.

Dieser Eingriff fand nun gestern statt. Einen Tag danach bin ich wieder von den Infusionen befreit und einigermaßen zuversichtlich, dass die Sache wieder gut kommt. Ich hoffe schwer, dass ich in zwei, drei Tagen wieder nachhause kann und sich die Sache gut entwickelt wird.

An dieser Stelle möchte ich mich noch bei Leumund für die Spendenaktion zu meinen Gunsten bedanken. Dieser Dank gilt natürlich auch allen Spendern. Ich habe mich sehr über den Gutschein für einen RC-Heli gefreut. Der Gutschein wird ziemlich bald eingelöst werden, sobald ich wieder beide Hände gebrauchen kann.

Falls ihr in diesem Artikel Rechtschreibfehler findet, entschuldigt diese Bitte. Ich habe diesen Artikel mit einer Spracherkennung diktiert und bin eigentlich über die Qualität überrascht. Es ist ein ziemlich flüssiges Diktieren möglich und ich musste nur wenige Korrekturen von Hand anbringen.

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Lifestream Schleuder

Sonntag 2. November 2008 von ymo

Neu habe ich in meinem Blog eine Seite namens Lifestream Schleuder. Dort können Interessierte einsehen, was ich jeweils ausserhalb dieses Blogs ins Web schleudere. Wen das wirklich interessiert, klickt auf den Link in der linken Sidebar unter der Rubrik Seiten.

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Die Facility Manager sind komische Leute

Donnerstag 21. August 2008 von ymo

Heute war ein schöner Herbsttag. Wie ich darauf komme? Ich habe heute das erste Dröhnen eines Laubgebläses gehört. Dieses wurde von einem Facility Manager mit Helm, Gehörschutz (hätte ich auch brauchen können) und Visier über einen Parkplatz geschwenkt. Bitte, bitte, fragt mich nicht, was er zusammengeblassen hat. Laub ist noch weit und breit keines in Sicht. Was blies der Mann denn zusammen? Wir werden es nie erfahren. Facility Manager sind komische Leute und je länger ich sie studiere, umso weniger verstehe ich sie.

  • Sie tragen eine halbe Werkstatt und die ganze Kommunikationsinfrastruktur am Gürtel. Natürlich inklusive Taschenlampe am hellichten Tag.

  • Sie brauchen für alles was sie tun eine Maschine die möglichst viel Lärm macht. Bei meinem bevorzugten Facility Manager sieht Rasenmähen in etwa so aus. Erster Durchgang mit Rasenmäher zum draufsitzen. Macht Lärm wie ein V8 Dragster.

  • Dann kommen zwei normale Rasenmäher, im Team mit seiner Frau. Es wird der eben gemähten Wiese der Feinschliff verpasst. Lärmpegel eines Motocross Rennens.

  • Nun kommen die Ränder dran. Wieder alleine (damit es länger dauert) werden noch die Kanten mit der Motorsense geschnitten. Immer noch Motocross.

  • Nun werden die Kanten noch mit kleineren Handmähern (Batteriebetrieben) auskorrigiert.

Irgendwie waren mir die Facility Manager noch lieber, als sie noch Hauswart hiessen und wirklich Handwerker waren.

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The Peacocks am Schlauen Bauer

Sonntag 10. August 2008 von ymo

Gestern Abend war ich ja am Schlauen Bauer Openair oberhalb von Wetzikon. Wiedermal hat sich der kurze Fussmarsch bis zum Gelände gelohnt. Das Openair präsentierte sich in der gewohnt relaxten Atmosphäre und das wunderbare Wetter setzte dem ganzen noch die Krone auf.

Als erste Band spielte “Starch“. Es war eine gelungener Mix aus viel Funk mit gelegentlichen Ausritten in Jazz, Dub, Rap und Reggae. Vor allem die Bläser überzeugten mit ihren Einsätzen.

Nach einer kurzen Umbaupause legten die Peacocks los. Und wie sie loslegten. Es war wie ein Dragsterrennen, bei dem nach 400 Meter noch nicht Schluss ist und beim Ziel einfach für 90 Minuten das Tempo beibehalten wird. Sie brachten einen sehr punkigen, dreckigen Rockabilly nach Wetzikon, von dem ich kaum genug bekommen konnte. Beeindruckend war vor allem der Junge am (Kontra) Bass.

Die letzte Band, die Capones, kamen im Vergleich zu ihrer Vorband viel zu geschliffen daher. Gekleidet im Miamistil der Achtziger probierten sie ziemlich aufgesetzt Stimmung ins Publikum zu bringen. Wer auf lüpfige Unterhaltungsmusik mit Ausflügen zur Warenhausmusik mag, dem war geholfen. Ich machte mich nach dem 5. Stück auf den Heimweg. Na ja, vielleicht war es einfach nicht mein Stil.

Hier noch ein paar Impressionen der Peacocks. Bitte entschuldigt die “Handyqualität”.

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Und hier noch ein wenig professioneller:

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Schlauer Bauer statt dröge Strassenparade

Donnerstag 7. August 2008 von ymo

Endlich ist es wieder soweit! Es ist Streetparade! Der Grund wieso mich dies freut, ist der Umstand, dass am Streetparadewochenende jeweils das „Schlauer Bauer“ Openair oberhalb von Wetzikon stattfindet.

Dieses Openair findet nun bereits zum 19. Mal auf einem sehr idyllischem Gelände des schlauen Bauers statt. Im Programm stehen natürlich nicht die kommerziellen Top Acts der Welt, sondern mehr die kleinen, feinen aus der Region. Ich freue mich besonders auf den Samstagabend mit den Peacocks und den Capones.

Ein weiterer Pluspunkt für das Openair ist die stehts friedliche Stimmung. Ich war noch nie auf einem vergleichbaren Anlass, an dem das Gelände weniger verdreckt wurde und weniger Agressionen herrschten.

Mein Tip als Alternative zur Strassenparade in Zürich – Kommt zum Schlauen Bauer.

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Aus mit Düsterdesign

Montag 4. August 2008 von ymo

Mit Energiesparen ist jetzt nichts mehr in diesem Blog. Dafür verzichte ich ab sofort auf einen SUV. Ich hatte zwar noch nie einen, wollte noch nie einen, macht sich aber gut fürs Image.

Das dunkle Design ist einem hellerem, freundlicherem Erscheinungsbild gewichen. Falls jemand auf düster steht, bitte melden. Desgleichen bitte, falls irgendwelche Funktionen nicht mehr funktionieren wie sie sollten. Der Blog hat neben dem Designwechsel noch einen Update auf ein aktuelles Wordpress hinter sich.

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Schliesst die Armee wegen Unfähigkeit

Montag 21. Juli 2008 von ymo

Es ist noch nicht lange her, da hatte ich in diesem Blog die Auflösung der Armee vorgeschlagen. Ich hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass unsere Armeeführung rauf bis zum Bundesrat alles geben wird, dieses Ziel auch zu erreichen.

Nun schickt also Bundesrat Samuel Schmid seinen Armeechef in den Urlaub, um bis zum 20. August dem Bundesrat zu beweisen, dass er doch nicht so ein Charakterlump ist, wie ihn die Presse hinstellt. Falls ihm dies nicht gelingen sollte, ist er seinen Job los und Herr Schmid denkt wirklich, dass dann die Welt wieder in Ordnung ist. So einfältig kann wohl nur ein SVP-Bundesrat sein. Ja, ich weiss, er gehört ja nicht mehr zu dieser Partei, aber irgendwie haben wir ihn ja von ihnen beschert bekommen. Oder täusche ich mich.

Die Herren Schmid und Nef haben unser Vertrauen misbraucht und das Volk belogen. Sie haben keine Daseinsberechtigung in ihren Ämtern. Damit sich solche Vorfälle nicht mehr wiederholen, gehört die Armee abgeschafft. Ich kenne eine echte Bananenrepublik in Zentralamerika, die ihre Armee 1947 schon abschaffte und heute das sozial, wirtschaftlich und sicherheitspolitisch stabilste Land in dieser krisengeschüttelten Region ist. Warum sollte dies hier nicht funktionieren?

Link zur Erklärung von Herrn Schmid vom 21. Juli 2008

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Hier wird Energie gespart!

Dienstag 15. Juli 2008 von ymo

Endlich habe ich eine Ausrede für das dunkle Design meines Blogs. Da mir eh niemand mehr glaubt, dass mir das so gefällt, probiere ich es jetzt mit neuen Argumenten.

Das Template ist bewusst so dunkel, damit du als Leser ein wenig Energie sparst. Du hast wie ich noch einen Röhrenmonitor? Dann freu dich doppelt! Dank mir sparst du noch mehr Strom als die LCD / TFT Besitzer. Die Details erfährst du auf Fudder. Also besuche fleissig mein Blog und du sparst eine Menge Energie.

Einen ernsteren und interessanteren Beitrag zum Thema Green-IT.

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Google News hat die Rubriken nicht im Griff

Freitag 4. Juli 2008 von ymo

Tu nichts böses. Das Puff, das Google im Moment auf ihrer CH News Seite hat, geht aber schwer in diese Richtung. Hier ein Screenshot. Hat noch mehr solcher Brocken drin. Man beachte, unter welcher Rubrik die Meldungen sind.

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