Dienstag 27. November 2007 von ymo
Am 8. Dez. sollen also alle für 5 Minuten das Licht ausschalten. Damit soll ein Zeichen gegen den Klimawandel gesetzt werden.
Ich finde diese Idee begrüssenswert, aber ein wenig mager. 5 Minuten ohne Licht tut niemandem weh und viele haben danach das Gefühl, sie hätten nun ihren Beitrag geleistet. Solange ich es fast täglich erlebe, dass irgenwo vor einem Kiosk oder der Abfallsammelstelle ein Auto vor sich hinstinkt, nur weil der Fahrer zu faul ist, den Schlüssel zu drehen, solange wird sich im Denken von vielen Leuten sicher nicht viel bewegen.
Zeichen für die Umwelt wären für mich:
- Ein autofreier Sonntag im Jahr (hat mir als Kind Spass gemacht)
- Tempo 80 an den Wochenenden auf der Autobahn
- Billigere Eisenbahn
- Mehr verkehrsfreie Zonen in Innenstädten
Dies wären Zeichen, die auch was bewirken würden.
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Sonntag 25. November 2007 von ymo
Die Stichwahlen für den Ständerat in Zürich und St. Gallen haben es gezeigt. Das Volk will keine hardcore Rechte wählen. Ueli “der Pächter” Maurer, der die Wahlsiege ja immer schon im Voraus gepachtet hat und der rechte Pausenclown Toni Brunner haben die Ständeratswahlen verpatzt. Auch einem anderen ultrarechten, Ulrich Schlüer bleibt somit der Wiedereinzug ins Parlament verwehrt. Der Herausgeber der Schweizerzeit wird es so ein wenig schwerer haben, seine rassenfeindlichen Sprüche in der Politik umzusetzen.
Wahrlich war dies ein schönes Wochenende. Nächster Höhepunkt? Die Abwahl von Bundesrat Blocher?
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Mittwoch 7. November 2007 von ymo
Es ist immer wieder lustig, was sich Marketingabteilungen für Produktenamen ausdenken. Heute bin ich bei der Migros auf Elektromesser gestossen. Das eine nennt sich Piranha, das andere Zoro. Wenn da nicht Assoziationen frei werden.
Mal ein paar eigene Vorschläge für die Elektromesserindustrie:
- Jedi
- Samurai
- Katana
- Kendo
- Artus
- Musketier
- Blade
- Bladerunner
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Montag 5. November 2007 von ymo
Hilfe, wir werden wieder einmal bedroht!
Und zwar geht die Bedrohung von unseren Volksvertretern aus. Die wollen dem Schweizervolk doch tatsächlich die Taschenmunition aus der Tasche ziehen und im Zeughaus verwahren.
Eine Bedrohung also, die wie immer wenn sie aus der rechten Ecke kommt, mich nicht wirklich bedroht. Werner Gartenmann (Vize-Präsi der AUNS und SVP Politiker) fühlt sich derart bedroht davon, dass der sich mit allen Mitteln gegen den Entzug “seiner” Munition wehren wird und ruft alle Schweizer auf, es ihm gleich zu tun. Darum hat er jetzt die Aktion “Notwehr jetzt” gegründet.
Es ist interressant, dass Politiker aus der rechten Ecke zu Straftaten aufrufen dürfen, ohne dass sie Angst haben müssen, dafür belangt zu werden. Ich verlange von unserer Justiz, dass solche Leute dafür zur Rechenschaft gezogen werden. In diesem Fall denke ich an Anklagen wegen:
- Befehlsverweigerung (Militärjustiz)
- Aufruf zur Befehlsverweigerung und Meuterei (Militärjustiz)
- Gründung einer kriminellen Vereinigung
- Verstoss gegen das Waffen- und Sprenstoffgesetz
- Unterschlagung oder Diebstahl (der Munition)
- Aufruf zu strafbaren Handlungen
Der frischgewählte Jung-Nationalrat Lukas Reimann wird sich den Anschluss an diese kriminellen Vereinigung ebenfalls überlegen. Ein krimineller SVP-Nationalrat mehr!
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Montag 29. Oktober 2007 von ymo
Gestern sah ich auf Tele Züri ein paar Bilder vom Presseball. Da das Motto Schweden war, hatte man ein Ikea Billy Gestell dort und forderte die Prominenten auf, es doch mal zusammenzusetzen.
Es ergab sich, dass Herr Blocher auch aufgefordert wurde. Noch bevor er antworten konnte, kam der Ratschlag von Silvia, seiner Gattin: “Das solltest du nicht machen!”
Promt kam dann auch die Antwort vom Bundesrat, dass er lieber die Finger davon lässt. Ich schliesse daraus, dass genau jene, die immer bei anderen “den Latz drin haben” auch jene sind, die von jemand anderem gesteuert werden.
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Samstag 20. Oktober 2007 von ymo
Vorgestern wollte ich mal schauen was aus dem guten alten Facts geworden ist. Ich hatte ehrlich gesagt gar nicht gemerkt, dass es vom Kiosk verschwunden ist. Den Grund kenne ich heute noch nicht.
Dafür habe ich auf www.facts.ch ein wunderbares Newsportal gefunden. Einmal angemeldet lassen sich viele Feeds von Zeitungen und Blogs abonnieren. Neue Quellen lassen sich anmelden und ich denke, dass Angebot wird noch rapide wachsen. Dazu kommt, dass, wenigstens jetzt noch, praktisch alles werbefrei daher kommt.
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Montag 10. September 2007 von ymo
Für die anstehenden Parlamentswahlen habe ich mir vorgenommen, dass ich nur Politiker wählen werde, die auch was fürs Klima tun oder tun wollen.
Der WWF hat nun sämtliche Kanditaten unter diesem Aspekt “gerated”. Dieser Link bietet wirklich eine schöne Entscheidungsgrundlage und ist auch so sehr aufschlussreich.
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Donnerstag 6. September 2007 von ymo
Bald stehen ja die Parlamentswahlen an. Heute habe ich ein Tool gefunden, das einem die Qual der Wahl ein wenig lindert. Unter www.smartvote.ch findet man ein Tool, mit dem man die Politiker findet, die zu einem passen. Man beantwortet einen Fragebogen (anonym selbstverständlich). Dies haben auch die Politiker gemacht. Das Tool vergleicht nun die Antworten und errechnet einen persönlichen Wahlzettel
Zu meinen Ergebnissen nur soviel. - Ueli Maurer hat es auch auf die Liste geschaft. Allerdings ist der Wahlzettel nicht so lang. Tja, mit Platz Nummer 486 ist halt nichts zu machen.
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Dienstag 4. September 2007 von ymo
Wer hätte das gedacht? Die Jungs von der SVP machen in Ihrer Herrentoilette Werbung für die CVP und die CVP beklagt sich noch darüber. So sieht dies aus:

Anstatt das die Leute von der CVP froh um diese Gratiswerbung wären, geht das grosse Klagen los. Dabei diskreditiert SVP ja in erster Linie sich selber. Und wer weiss - Vielleicht hat es ja bei der CVP ein Pissoir mit einem SVP-Sünneli statt einer Fliege zum zielen.
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Donnerstag 9. August 2007 von ymo
Da wir und der Rest der Schweiz wirklich übles Wetter hatten, entschlossen wir uns zu einem Familienausflug ins Verkehrshaus. Dies war an und für sich eine gute Idee, das Wetter spielte dabei keine grosse Rolle und ich konnte wärend rund 30 Minuten das ausgeklügelte Kassensystem studieren. Glaubt mir, die Ticketverkäufe in Lateinamerika funktionieren geregelter und effizienter.
Es gibt dort 8 Schalter, die Tickets ausgeben. Davor fand sich ein Knäuel von ca. 150 Leuten die für Tickets anstehen. Vorne Links wo die Tickets gezeigt werden müssen, gibt es noch einen Schalter, an dem bestimmte Gutscheine gegen Tickets eingetauscht werden können. Ein gleicher Schalter noch in der Mitte der Menschenmenge, die ansteht. Man steht also mal irgendwo an und hatte alle Hände voll zu tun, darauf zu achten, dass man nicht dauernd zuhinterst ist. Ausserdem stellt man fest, dass man hier eigentlich in Begleitung des ganzen Familienclans anstehen sollte inklusive Kinderwagen und Reisegepäck für 3 Wochen. Ich war aber so frei, dass ich die Familie ausserhalb warten liess. Hat man nun das Pech, einen Schalter in der Mitte zu erwischen, muss man sich, nach dem Kauf der Billette durch die Kolonnen der aussenliegenden Schalter durchkämpfen.
So kann einem die Lust auf einen Museumsbesuches wirklich vergehen, zumal wir einen Museumspass hatten, diesen aber nicht auf der Seite am Spezialschalter eintauschen konnten.
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